Erneuerbare Energien sind Deutschlands wichtigste Stromquelle und entscheidend für Klimaschutz und Versorgungssicherheit. Ihr Anteil am gesamten Energieverbrauch stieg 2024 auf 22,4 Prozent, nach 21,6 Prozent im Vorjahr. Der Anteil am Bruttostromverbrauch erreichte 54,4 Prozent, dank neuer Solaranlagen und gesteigerter Wind- sowie Wasserkraftnutzung. Die Stromerzeugung aus Erneuerbaren wuchs um drei Prozent auf 284 Terawattstunden. Auch im Wärmebereich stieg der Anteil erneuerbarer Energien auf 18,1 Prozent, insbesondere durch Wärmepumpen, deren Nutzung um 15 Prozent zunahm.
Der Verkehrssektor verzeichnete hingegen einen leichten Rückgang auf 7,2 Prozent Erneuerbaren-Anteil. Ursachen waren ein Rückgang des Biodiesel-Absatzes und gesetzliche Änderungen, die künftig jedoch steigende Anteile erwarten lassen. Trotz steigendem E-Fahrzeugbestand konnte der Rückgang noch nicht vollständig ausgeglichen werden. Insgesamt wurden durch Erneuerbare 256 Millionen Tonnen CO₂-Äquivalente eingespart, sechs Millionen Tonnen mehr als 2023. Investitionen in erneuerbare Energien betrugen 32 Milliarden Euro, lagen aber unter dem Rekordjahr 2023. Der Betrieb bestehender Anlagen generierte wirtschaftliche Impulse von 23,3 Milliarden Euro.
Quelle: www.bmwk-energiewende.de